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Was ist zu tun bei Knochenbrüchen?

Unterschieden werden geschlossene und offene Knochenbrüche. Im Gegensatz zum offenen Bruch, wo auch schon kleinste Wunden mit oder ohne Blutungen dazugehören, ist die Haut beim geschlossenen Bruch unverletzt.

Ein sicheres Zeichen für einen Knochenbruch ist eine abnorme Stellung der Gliedmaßen  oder wenn Knochensplitter oder Knochenenden gut sichtbar in einer Wunde zu erkennen sind (Bild, hier handelt es sich um eine geschminkte Wunde).

Zudem können Schwellungen, Schmerzen, Blutergüsse, Probleme beim Bewegen oder in der Schonhaltung auf einen Knochenbruch hinweisen. Besteht der Verdacht auf einen Bruch, ist es für den Ersthelfer, also der als Erster dem Verunglückten hilft, wichtig, ruhig zu bleiben und möglichst schnell die lebenswichtigen Funktionen, wie Atmung, Bewusstsein und Kreislauf zu kontrollieren und entsprechend zu reagieren. Wählen Sie den  Notruf 112 und schildern Sie die Situation.

Bei offenen Wunden können sich Infektionen entwickeln, deshalb ist es wichtig, die Blutung zu stillen und keimfrei abzudecken, etwa mit Wundauflagen oder Verbandtüchern aus dem Verbandkasten. Beruhigen Sie den Patienten und decken Sie ihn zu.

Wichtig ist es, die Bruchstelle ruhig zu stellen und nach Möglichkeit günstig zu lagern, z.B. mit einer Decke oder Kleidungsstücken. Bewegungen sollten vermieden werden, außer es müssen lebenswichtige Funktionen gesichert werden und es ist beispielsweise die stabile Seitenlage nötig.  Auch wenn ein Knochenbruch oft dramatisch aussieht,  ist es wichtig,  Ruhe zu bewahren, denn damit hilft man dem Verletzten am meisten.

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