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Was ist zu tun bei einem Schockzustand?

Wichtig bei einem Schockzustand: Beine hochlagern. Denn durch die Hochlagerung wird der Blutrückfluss zum Herzen erleichtert, dadurch gelangt mehr Blut in den Rumpf und die lebenswichtigen Organe.

Der Schock ist eine lebensbedrohliche Störung des Kreislaufes und bedeutet, dass dem Körper Blut fehlt. Dadurch ist die Sauerstoffversorgung der Organe, vor allem des Gehirns,  und des Gewebes beeinträchtigt. Ohne schnelle Erste Hilfe kann es zu einem Kreislaufzusammenbruch kommen und im schlimmsten Fall stirbt das Unfallopfer!

Gründe für den Schockzustand können starke Blutungen, innere Verletzungen, Verbrennungen, psychische Einflüsse, ein Herzinfarkt oder Insektenstich sein. Der Ersthelfer, also derjenige, der den Verunglückten als Erster betreut, erkennt den Schock an verschiedenen Merkmalen, wie schwächer werdender Puls, kalte Haut, Schweiß auf der Stirn, fahle Blässe, Angst, Unruhe oder Teilnahmslosigkeit.

Jetzt muss der Ersthelfer sofort den Rettungsdienst über den Notruf 112 alarmieren.

Bis dieser eintrifft, bringen Sie den Verletzten in die Schocklage (siehe Bild). Dazu werden die Beine hochgelagert, um die lebenswichtigen Organe mit Blut und somit mit Sauerstoff  zu versorgen. Denn durch die Hochlagerung  wird der Blutrückfluss zum Herzen erleichtert,  dadurch gelangt mehr Blut in den Rumpf und die lebenswichtigen Organe.
Lagern Sie den Verunglückten auf einer Decke und wärmen Sie ihn, etwa durch die gold- silberfarbene Rettungsdecke, die sich in jedem Verbandkasten befindet.

Kontrollieren Sie die lebenswichtigen Funktionen, wie Atmung, Bewusstsein und Kreislauf. Sollte der Patient eine  blutende Wunde haben, versuchen Sie diese zu verbinden und die Blutung zu stillen.

Sorgen Sie für Ruhe und betreuen Sie das Unfallopfer, um den Schock nicht zu verschlimmern!

Meist fühlt sich der Betroffene hilflos und hat oft auch Todesangst.  Nehmen Sie die Hand des Patienten, wenn  Sie als Ersthelfer die  wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt haben, und sprechen Sie mit ihm. „Nur durch schnelle Erste Hilfe am Unfallort kann der Schock und seine Ursachen gelindert werden. Für das Unfallopfer kann dies   Lebensrettung bedeuten!“, betont Wolfgang Raufeisen, BRK-Chefausbilder für Erste Hilfe.

 

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